Blasmusik des TSV Sondelfingen
Blasmusik des TSV Sondelfingen

Über uns

Das Jahr über musizieren wir auf vielen unterschiedlichen Veranstaltungen in und um Sondelfingen: Ganz egal, ob Geburtstagsständchen, Frühschoppen, Umrahmung von öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. das traditionelle Maibaumstellen, oder Konzerte in Saal und Kirche – unter der Leitung unseres Dirigenten Helmut Kassner finden wir für jeden Anlass die richtigen Töne.

Unser Repertoire ist breit gefächert angelegt: Sind es bei einem Frühschoppen oder einem Fest eher die volkstümlichen und unterhaltenden Melodien, so hören Sie bei einem unserer Konzerte auch klassische, konzertante und moderne Werke von uns. Abgerundet wird unser abwechslungsreiches Auftrittsprogramm meist durch Musical- oder Filmmelodien, die wir sehr gerne mit Gesang, Keyboard und
E-Bass zu Gehör bringen.

 

Sie finden uns immer  Dienstags von 20 - 22 Uhr  im Probenlokal:

 

Bezirksamt Sondelfingen

Reichenecker Straße 73

72766 Reutlingen

Chronik

Wir laden Sie gerne ein mehr über die Vergangenheit der Blasmusik des TSV Sondelfingen zu lesen und haben nachfolgend für Sie eine Vielzahl interessanter, wichtiger, nachdenklicher und lustiger Informationen/Anekdoten zusammengestellt.
(Diese Webseite befindet sich gerade im Aufbau (Stand 4.11.2018) und wird aktuell ständig erweitert und ergänzt).

Das aktuelle Jahrzehnt

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Das neue Jahrtausend

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Die neunzigerJahre

1990

Im Sommer 1990 gab es einen Musikerausflug in die Schweizer Berge. Unternehmungen wie eine Fahrt mit dem Bernina-Express werden den Teilnehmern in schöner Erinnerung bleiben.

Es stand auch das nächste Weinfest in Sondelfingen auf dem Plan. Außer der musikalischen Unterhaltung durch Musikvereine aus der Umgebung fand auch wieder die angebotene Schlachtplatte einen reißenden Absatz.

1994

Der Mai 1994 stand ganz im Zeichen des Turnsports schlechthin: Dem deutschen Turnfest. Eine Woche lang liest sich die Blasmusik in Hamburg auf um zusammen mit weit über 100.000 Besuchern am Turnfest teilzunehmen. Trotz wechselhaftem Wetter war die Stimmung ausgezeichnet, was auch die gut besuchten musikalischen Auftritte wiederspiegelten. Ob Frühschoppen beim Fischmarkt oder Werkskonzert bei der Telekom, immer war die TSV Blasmusik ein willkommener Gast. Ganz im Sinne des Turnvater Jahn wurde am Jahn-5-Kampf oder beim Störtebeckerlauf teilgenommen. Der 3-stündige Festumzug am Schlusstag erforderte eine gute Kondition und für das Instrument ein großes Lungenvolumen. Beim abschließenden Großkonzert konnte die Blasmusik leider nicht teilnehmen da wir mit unserer Halbtracht die Kleiderordnung (graue Hose und blaue Jacke) nicht mehr einhielten.

1995

Zu Beginn des Jahres übergab Jürgen Narr den Dirigentenstab auf seinen Wunsch hin an seinen Nachfolger Michael Schwendemann. Das positive Wirken von Jürgen Narr innerhalb der mehr als neun Jahre war sicherlich nicht zu überhören. Er schaffte den Übergang vom Musik- und Fanfarenzug in die Blasmusik des TSV Sondelfingen und baute die Instrumentenvielfalt in der Kapelle weiter aus. Durch die Beschaffung einer professionellen Verstärkeranlage konnte die Blasmusik erstmals auch Gesangstitel in ihr Repertoire mit aufnehmen. Gudrun Glock, Dieter Fritz sowie Jürgen Narr waren die ersten Sänger/-innen. Die Blasmusik ist ihm immer noch kameradschaftlich verbunden. Mit Michael Schwendemann wurde ein kompetenter Nachfolger gefunden und die Kapelle weiter voranzubringen und übernahm gleichzeitig auch die immer wichtiger werdende Jugendausbildung. Als Berufsmusiker beim damaligen Heeresmusikcorps in Stuttgart konnte der junge Klarinettist der Blasmusik neue Akzente setzen. So war es nicht mehr ungewöhnlich auch mal einen Musicaltitel oder Kirchenmusik aufzulegen und zu spielen.

Wenige Wochen zuvor gab es in der Abteilungsführung weitere personelle Veränderungen. Ewald Glock stand als Abteilungsleiter auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wiederwahl. Mit Martin Harter hat die Blasmusikabteilung jedoch einen Nachfolger gefunden der die Geschicke der Abteilung sehr engagiert weiterführt. Auch beim Hausfrauenturnen der Blasmusik gab es einen "Trainerwechsel". Martha Schenk übergab die langjährige Leitung der Turnabende an ihre Tochter Eva-Maria.

 

40 Jahre Blasmusik des TSV Sondelfingen

Dies war das musikalische Highlight des Jahres 1995. Nach langen und intensiven Vorbereitungen wurde dieses Jubiläum im November 1995 in der Festhalle ausführlich gefeiert.

Zum Ablauf des Jubiläums wurde folgendes niedergeschrieben:

...Nach dem Auftakt mit einem militärischen Marsch folge die Begrüßung durch den Abteilungsleiter Martin Harter. Weitere Grußworte sprachen der Bezirksbürgermeister Werner Schenk und der TSV-Vorstand Willi Hauber.

Das Publikum war von dem Diavortrag über den Rückblick "40 Jahre Blasmusik", begleitet von Fanfarenklängen, gespielt auf historischen Instrumenten, ebenso hingerissen wie auch von einem Solo des Dirigenten, Michael Schwendemann, über der "Fantasie über das Lied ''Lang, lang ist's her'".

Bei einem solchen Jubiläum dürfen Ehrungen natürlich nicht fehlen: Der Musiker Dieter Fritz wurde für 42 Jahre aktive Vereinszugehörigkeit und auch als Mitbegründer der Abteilung mit der silbernen Ehrennadel des Turngau Achalm durch Lilo Veith geehrt. Außerdem wurden noch weitere Gründungsmitglieder für großartige Vereinsarbeit geehrt: Heinz Reinhardt, Heinz Brucklacher, Dieter Trost, Peter Bazlen, Helmut Hitzler, Manfred Hummel, Horst Hespeler und Fritz Eichele.

Nach einer Gesangsdarbietung des Gastchors 'Harmonie Pliezhausen' kam dann das große Finale, in welchem der Männerchor gemeinsam mit unserer Kapelle die Henry Maks-Hymne "Conquest of Paradise" vortragen. Die Begeisterungssürme des Publikums konnten nur durch eine Wiederholung des Titels besänftigt werden... .

1997

war der Höhepunkt die Fertigstellung und Einweihung der erweiterten Proberäume im Untergeschoß des jetzigen Bezirksamtes. Die älteren Sondelfinger Einwohner kennen das 1911 erbaute Gebäude besser als "Alte Schule".

Mit sehr viel Schweiß und Staublungen wurde bei diesen Umbaumaßnahmen auch gleichzeitig der frühere Kohlenkeller zum gemütlichen Aufenthaltsraum umgebaut. Endlich war es möglich die Jugendausbildung in einigermaßen akzeptablen Räumen durchzuführen.

1998

Der Beginn des Jahres 1998 brachte bei der Blasmusik wieder personelle Veränderungen mit sich. Martin Harter konnte aus beruflichen Gründen das Amt des Abteilungsleiters nicht mehr ausüben. Es wurde jedoch mit Rainer Hack reibungslos ein neuer Abteilungsleiter gefunden.

Zu seinen ersten Aufgaben gehörte wieder einmal die Organisation eines Deutschen Turnfestes. Diesmal war München das fünftägige Ziel. Höhepunkt war der Festzug am Sonntag mit einer Neuerung: Nicht mitmarschierend, sondern sitzend am Straßenrand spielte die Blasmusik ca. 5 Stunden abwechselnd mit drei weiteren Kapellen für die mehr als 110.000 vorbeimarschierenden Turnfestteilnehmer. Pünktlich mit dem letzten Ton setzte ein Platzregen ein und die Musiker wurden Pudelnass. Bei wieder schönem Wetter besuchten die Blasmusiker den Englischen Garten, das Olympiagelände und die Bavaria-Film-Studios. Auch den ehemaligen Dirigenten Franz Döhringer, der zu der Zeit mit seiner Frau in München in einem Seniorenheim in München wohnte, wurde ein Ständchen gespielt. Er freute sich riesig und konnte sich noch gut an die Zeit in Sondelfingen erinnern. Bei der Heimreise wurde dann noch ein Abstecher zum Kloster Andechs gemacht.

1999

Seit September 1999 hat sich ein weiterer Termin im Jahresablauf der Blasmusik etabliert, das Probenwochenende in Sulzberg. Hier konnten die Musiker 2 Tage und Nächte proben und spielen was das Zeug hält. Auch der gesellige Part kam dabei nicht zu kurz.

Die achzigerJahre

1980

Zwei Namen die unzertrennbar sind. 25 Jahre Musik- und Fanfarenzug des TSV Sondelfingen und 25 Jahre Fritz Eichele. Diese zwei Namen standen immer in direkter Verbindung zueinander. Mit einem tollen dreitägigem Jubiläumsfest im September 1980 sowie einem Großkonzert auf dem Sondelfinger Marktplatz gab Fritz Eichele den Tambourstab an Wolfgang Schick ab. Ein Viertel Jahrhundert begleitete Fritz Eichele "seinen Spielmannszug" durch gute und schlechte Zeiten. Ein Großteil aller ehemaligen Fanfarenspieler vom Fanfarenzug, Spielmannszug und Musik- und Fanfarenzug spielten IHM ein Jubiläumsständchen.

1982

Die Reiselust einmal geweckt war der Musik- und Fanfarenzug nicht mehr in Deutschland zu halten. Als Repräsentant der Stadt Reutlingen reiste er für mehrere Tage für eine Konzerttour nach Frankreich in die Partnerstadt Roanne.

1985

Genauso wurden enge Kontakte mit dem Royal Sea Cadett Corps in Ellesmere Port geknüpft. Inzwischen hatte Harold Ludwig die Leitung des Musik- und Fanfarenzuges übernommen. Gut eine Woche lang besuchte der Musik- und Fanfarenzug die britische Insel und brachte die Farben des TSV Sondelfingen quer durch Europa. Noch jetzt ziert eine englische Flagge das Musikerzimmer.

 

Im Herbst gab Franz Döhringer aus gesundheitlichen Gründen seinen Dirigentenstab beim Musik- und Fanfarenzug des TSV Sondelfingen ab. Über eineinhalb Jahrzehnte lag die musikalische Leitung in seinen Händen. Die musikalische übernahm für eine halbjährige Übergangszeit der Abteilungsleiter, Posaunist und Musikerkollege Harold Ludwig.

1986

Mit Jürgen Narr hat sich der Musik- und Fanfarenzug einen jungen und dynamischen Dirigenten geangelt. Unter seiner musikalischen Leitung sind neue Ideen entstanden und wurden mit ihm zusammen auch umgesetzt. So z.B. die Anschaffung der ersten Musik- und Verstärkeranlage um Gesangstitel ins Programm mit aufzunehmen oder das Publikum durch Ansagen nicht nur durch die Musik zu erreichen. Erste Sänger beim Musik- und Fanfarenzug war ein Duo mit Dieter Fritz und Gudrun Hölz.

 

Im Herbst musste der Musik- und Fanfarenzug erneut einen herben Verlust erleiden. Abteilungsleiter Harold Ludwig verstarb nach schwerer Krankheit dennoch für jeden sehr plötzlich. Als Gründungsmitglied hatte er die ganze Entwicklung der musikalischen TSV Abteilung mitgestaltet sowie als leidenschaftlicher Musiker Fanfaren und Posaune gespielt.

 

Trotz des herben Verlustes organisierte der Musik- und Fanfarenzug sein erstes Weinfest. Die Veranstaltung sollte sich zu einer festen Größe des Sondelfinger Kulturlebens entwickeln, zumal dazu viele Gastkapellen aus dem näheren Umland eingeladen waren und ihr Können präsentierten.

1987

Das Amt des Abteilungsleiters übernahm Ewald Glock. Er wurde sofort gefordert denn es standen die Reisevorbereitungen für das Deutsche Turnfest 1987 in Berlin an. Zusammen mit der Turnabteilung des TSV Sondelfingen und weit über 100.000 Gästen verbrachten die Musiker mehrere musikalisch-fröhliche Tage in Berlin.

1988

Beim TSV ist immer was los. Unter diesem Gesichtspunkt organisierte die Musikabteilung sein nächstes Weinfest. Es spielen wieder sehr gute Gastkapellen aus der Umgebung auf und der heute noch gültige Slogan BLASMUSIK NONSTOP wurde geboren.

1989

...war die augenscheinlich größte Änderung bei der musikalischen Abteilung, die Namensänderung! Seit Herbst heißt die Abteilung: BLASMUSIK des TSV Sondelfingen.

Dadurch wurde der Name auch der eingeschlagenen Musikrichtung gerecht. Jürgen Narr und seine Musiker spielten das gesamte Repertoire von der Marschmusik über die Volksmusik bis hin zum Schlager.  Und vor allem der Ansager bei der Blasmusik war froh, den der Satz: "...und nun hören sie den Musik- und Fanfarenzug des TSV Sondelfingen" war immer ein Zungenbrecher und nun mit der "Sondelfinger Blasmusik" wurde es ihm leicht gemacht.

Bei der Namenänderung war natürlich auch viel Wehmut dabei, denn damit gehörten die Fanfarenklänge der Vergangenheit an.

Die siebziger Jahre

1970

Mit einem großen Festzelt sowie mit einem großen Programm und vielen Gästen wurde das 15-jährige Jubiläum des Spielmannzuges gefeiert. Fritz Eichele konnte erstmalig die stattliche Zahl von 56 Spielleuten präsentieren.
Reutlingens Bürgermeister Kaiser überbrachte die Glückwünsche der Stadtverwaltung. "Der Sondelfinger Spielmannszug ist ein Repräsentant der Stadt Reutlingen geworden, er verschafft ihr Ehre", so seine Worte beim Festakt im Zelt.

 

In diesem Jahr gelang es Fritz Eichele einen hervorragenden Mann als Dirigenten und musikalischen Berater zu engagieren. Franz Döhringer, Klarinettist und ehemaliges Mitglied des Stabsmusikkorps in Bonn, setzte die Instrumentenerweiterung beim Spielmannszug kontinuierlich fort. Damit erweiterte sich das Musikrepertoire von der reinen Marschmusik mehr und mehr zur Blas- und Unterhaltungsmusik. Er hat es verstanden den damaligen Spielmannszug es TSV Sondelfingen so zu besetzen und umzugestalten, dass aus ihm der Musik- und Fanfarenzug des TSV Sondelfingen wurde.

1973

war es wieder an der Zeit für ein Deutsches Turnfest. Diesmal waren die Musiker des TSV Sondelfingen mit ihren Familien in Stuttgart zu Gast. Dabei wurde die Idee geboren, dass die Musikerfrauen etwas für ihre Gesundheit tun könnten. Dies wurde bald in die Tat umgesetzt und es wurde eine Hausfrauengymnastik-Gruppe unter der Leitung von Fritz Eichele gegründet. Diese Gruppe mit damals über 25 aktiven Frauen wurde über die vielen Jahre von Frauen wie Sybille Bayer, Marion Veith oder Martha Schenk (1983) betreut und ging dann in eine Abteilung des TSVs über.

1976

FANFAREN DES TSV SONDELFINGEN IN DER FIFTH AVENUE UND VOR DEM CAPITOL. "REUTLINGEN GREETS THE USA".

Das waren wohl die größten Schlagzeilen am 27. September 1976 im Reutlinger General-Anzeiger für den Musik- und Fanfarenzug des TSV. Dieser Besuch in Amerika mit aktiver Teilnahme an der Steuben-Parade war der absolute Höhepunkt in der Geschichte musikalischen Abteilung des TSV Sondelfingen. Als Abgesandte der Stadt Reutlingen marschierte der Musik- und Fanfarenzug, immer wieder vom tosenden Beifall der straßenumsäumenden Zuschauer überschüttet, durch die traditionsreiche und weltbekannte Fifth Avenue. Als eines der Glanzlichter der Steuben-Parade vertrat er als Botschafter würdig seine Heimatstadt. Wieder zu Hause in Reutlingen angekommen, rundete der herzliche Empfang durch den Oberbürgermeister Dr. Manfred Oechsle im Rathaus sowie der stürmische Applaus in Sondelfingen den erlebnisreichen Ausflug auf einen anderen Kontinent ab.

 

Einen herben Verlust musste der Musik- und Fanfarenzug ein halbes Jahr später erleiden. Der Initiator der Amerika-Reise und stellvertretender Abteilungsleiter des Musik- und Fanfarenzuges, Karl-Otto Rösch, verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit.

1977

Über viele, viele Jahre hinweg war der Musik- und Fanfarenzug nicht aus dem Reutlinger Fasching des Männervereins Reutlingen wegzudenken. Darüber hinaus gab es immer die eigenen Veranstaltungen in der Festhalle. Begonnen wurde das Faschingswochenende Samstagsabends mit dem Faschingsball, dann folgte der Rosenmontagsball und am Faschingsdienstag der Faschingskehraus. Außerdem wurde Montags und Dienstags jeweils Kinderfasching gefeiert. Dienstags gab es sogar auch einen Faschingsumzug vom damaligen Rathaus in der Ortsmitte bis zur Festhalle. Die Festhalle war immer "Rappelvoll" und der Einlass musste meistens wegen Überfüllung gestoppt werden.

 

So war es wieder Fritz Eichele, der eine Tanzgarde gründete um die Faschingsumzüge bunter zu gestalten. Über mehrere Jahre leitete er die Gruppe selbst, bis Lilo Veith die Mädchen übernahm. 1990 wurde daraus der damals jüngste Spross der TSV Familie und nannte sich Tanz- und Rhythmusgruppe.

Das Schönste an diesem Text ist, was Sie daraus machen!

 

 

1979

übernahm Georg Schneidt für gut ein Jahr die musikalische Leitung für den gesundheitlich angeschlagenen Franz Döhringer, der uns aber danach wieder zur Verfügung stand.

Die sechziger Jahre

1960

Höhepunkt war im Juli das Gastspiel vom Knaben-Spielmannszug der Waterkant, den "Kieler Sprotten" in Sondelfingen. Im Zuge einer Konzertreise durch die Bundesrepublik nahmen diese eine Einladung von Fritz Eichele an, hier in Sondelfingen ein paar Tage zu verweilen.

Kieler Sprotten Spielmannszug

1963

Es gab zwei Höhepunkte für den Spielmannszug. Das Deutsche Turnfest in Essen und das 60 jähriges Bestehen des TSV Sondelfingen.

Spielmannszugbesetzung um 1963
Turnfest-Plakat 1963
Auftritt in Eningen
TSV Jubiläum auf dem "alten Sportplatz"

1965

..."Zum 10 jährigen Jubiläum im Jahre 1965 als Spielmannszug, schrieb der ehemalige Oberbürgermeister Oskar Kalbfell in seinem Grußwort:
"Zum 10 jährigen Bestehen des Spielmannszuges des Turn- und Sportverein 03 Sondelfingen vermittle ich namens des Gemeinderates und der Stadt Reutlingen die besten Grüße. Möge dieser Spielmannszug in guter Kameradschaft fortbestehen und auch künftig bei recht vielen Gelegenheiten seinen Einsatz unter Beweis stellen. Dieser Spielmannszug konnte sich in den vergangenen Jahren einen Namen machen. Nicht nur bei öffentlichen Veranstaltungen der Stadt Reutlingen, sondern auch bei großen Sportfesten, insbesondere auch immer bei den Deutschen Turnfesten, sei es in München oder Essen, hat der Spielmannszug des TSV Sondelfingen mitgeholfen, den sportlichen Wettkämpfen einen würdigen Rahmen zu geben. Er hat dabei seinen Verein und seine Heimatstadt ehrenvoll vertreten. Wir freuen uns über den Eifer und den Unternehmensgeist, mit dem diese jungen Menschen tätig sind. Ihre von Idealismus getragene Arbeit verdient Dank und Anerkennung."...

 

Beim Jubiläum-Festakt bedankte sich Fritz Eichele als Leiter und Stabführer 'seines' Spielmannszuges in einer kurzen Ansprache bei einem seiner wichtigsten Männer mit folgenden Worten:
"... ein ganz besonderes Dankeschön sei dem Mann gesagt, in dessen Händen die musikalische Leitung liegt und sich in aufopfernden Weise stets eingesetzt hat. Durch Kapellmeister Robert Völter aus Metzingen, als Dirigent und Berater, ist die heutige Besetzung erst möglich geworden..."

Besetzung beim 10 jährigen Jubiläum mit Dirigent Robert Völter
Festschrift 10 Jahre Spielmannszug
Umzug in Reutlingen

1968

war wieder ein Jahr, in dem das Deutsche Turnfest abgehalten wurde. Diesmal war Berlin als Austragungsort an der Reihe und 28 Angehörige der TSV Familie nahmen aktiv teil.

 

Auch in Sondelfingen wurde musiziert beim Gaukinder-Turnfest und bei einem Festumzug.

Festumzug in Sondelfingen zur Festhalle
Teilnehmer-Medaillie Deutsches Turnfest 1968

1969

Im Herbst des Jahres gab Kapellmeister Robert Völter aus Metzingen nach 10 Jahren sehr guter musikalischer Leitung seinen Dirigentenstab weiter. Er hatte nach und nach weitere Musikinstrumente in den reinen Spielmannszug (Fanfaren, Trommeln, Flöten, Lyra) integriert und damit den Grundstein zur Blasmusik gelegt. Zu dieser Zeit wurde mit dem Dirigenten noch "per Sie" geredet und Herr Völter wurde zu jeder Musikprobe von den Musikern in Metzingen abgeholt und zurückgefahren da er kein Auto besaß.

Nachdem Robert Völter, der Dirigent und gleichzeitig auch Berater des Spielmannszuges aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war, und inzwischen leider verstorben ist, übernahm der Musikerkamerad und Trompeter Fred Erz für knapp ein Jahr die musikalische Leitung.

Gründung und die fünfziger Jahre

1955

...wurde der Fanfarenzug des TSV Sondelfingen von Fritz Eichele gegründet. Ein Jahr zuvor trat er in den hiesigen TSV als Mitglied ein. Seine Gedanken müssen aber immer noch bei seinem Fanfarenzug in Öhringen gewesen sein, den er 1953 ins Leben rief. In Sondelfingen gab es ja so etwas noch nicht wieder. Der Spielmannszug fiel durch den zweiten Weltkrieg total auseinander. Was lag also näher für ihn als zur Tat zu schreiten und auch beim TSV eine musikalische Abteilung zu gründen.

Man lächelte erst etwas über ihn und glaubte nicht an einen baldigen Anfang, denn das Hauptproblem war, woher die Instrumente nehmen? Geld war ja nicht vorhanden. Man suchte, bettelte und hatte auch Erfolg bei den Reutlingern Geschäftsleuten. Nach vielen persönlichen Gesprächen fanden sich nach und nach auch die ersten Spielleute ein. Dier ersten Übungsabende unter der Leitung von Fritz Eichele fanden ohne Noten statt. Mit zehn Mann ging es 1955 los und der TSV Sondelfingen hatte wieder einen Fanfarenzug.

Sein erster Auftritt war im Festzelt beim Gauturnfest in Rottenburg. Durch dieses erfolgreiche Auftreten waren die bisherigen Zweifler von Gelingen überzeugt worden und nun ging es erst richtig los. Immer mehr Jugendliche hatten Freude am Musizieren gefunden. Trotz der hohen Kosten, die jeder selbst zu tragen hatte, schlossen sie sich an. Mit der Zeit genügte der Fanfarenzug nicht mehr. Bald wurde er instrumental weiter ausgebaut und in einem Turner-Spielmannszug umgewandelt.

Koppelschloss Turnerbund

1956

Mit 18 Fanfaren, 6 Trommeln, 1 Schlagzeug, und 1 Lyra stellte sich dieser Spielmannszug zu Weihnachten 1956, unter der Leitung und Stabführung von Fritz Eichele, in der Sondelfinger Festhalle dem Publikum. Der begeisternde Applaus bewies ihm, dass er den richtigen Weg eingeschlagen hatte.

1958

München ruft! ...das war der Slogan des Deutschen Turnfestes 1958. Der Spielmannszug vertrat bei dieser Großveranstaltung in München zusammen mit den Turnerinnen und Turnern ehrenvoll und erfolgreich die Farben des TSV Sondelfingen. Über 40.000 Teilnehmer trafen sich zum sportlichen Wettkampf. Das Großereignis wurde musikalisch von Gauspielmannszügen aus ganz Deutschland umrahmt. Übernachtet wurden in Schulen und Sporthallen. Der Spielmannszug musizierte zusammen mit allen Spielleuten beim Großkonzert und beim Festumzug.

 

Die Besetzung des Spielmannszugs war Ende des Jahres bereits aus 30 aktive Spielleute angewachsen. Nachfolgend die Besetzungsliste 3 Jahre nach der Gründung:
 

Ansprache von Bundespräsident Theodor Heuss

1959

Das Repertoire vom Spielmannszug wuchs und wuchs. Das erste Marschalbum(!) stammte vom "Musikverlag Hans Sikorski, Hamburg" Gespielt wurden Titel wie: "Gruß an die Heimat", "Turner auf zum Streite" oder "Frisch voran".
Fritz Eichele und seinen Musiker gelang ein Überraschungscoup indem er den Metzinger Kapellmeister Robert Völter als Dirigent für den Spielmannszug gewinnen konnte. Mit ihm konnte der Spielmannszug seine musikalischen Fähigkeiten erweitern.

Vorwort und Inhaltsverzeichnis (Marschalbum: Musikverlag Hans Sikorski, Hamburg)
Marschalbum von 1959
Noten von "Turner aus zum Streite"

Abteilungsleiter Spielmannszug, Fanfarenzug, Musik- und Fanfarenzug und Blasmusik des TSV Sondelfingen

Fritz Eichele 1955 - 1980
Wolfgang Schick 1981
Harold Ludwig 1982 - 1986
Ewald Glock

1987 - 1994

Martin Harter 1995 - 1997
Rainer Hack 1998 - 

Stefan Mollenkopf

Thomas Thümmel

Friedericke Utta

 

Stefan Mollenkopf

Thomas Thümmel

 

Julian Hölz

Stefan Mollenkopf

 

Dirigenten Spielmannszug, Fanfarenzug, Musik- und Fanfarenzug und Blasmusik des TSV Sondelfingen

Fritz Eichele Stabführer 1955 - 1980
Robert Völter Dirigent 1959 - 1969
Franz Döhringer Dirigent 1969 - 1979
Georg Schneidt Dirigent 1979 - 1980
Franz Döhringer Dirigent 1980 - 1986
Jürgen Narr Dirigent

1986 - 1995

Michael Schwendemann Dirigent 1995- 2002
Marcus Borchert Dirigent 2002 - 

Harry Koch

Dirigent  

Helmut Kassner

Dirigent  
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